Slackware selbst bietet keine Abhängigkeitsauflösung, was durchaus viel zur Stabilität des Systems beitragen kann. Daher muss man Abhängigkeiten selbst auflösen, wenn man ein Programm installieren möchte welches Funktionen aus anderen Programmen und Bibliotheken nutzt. Eines welches großen nutzen aus anderen Programmen zieht ist Mixxx, ein Software DJ Mixer für Linux, Windows, MacOS.

Wie man diese Software unter Slackware installiert, lest ihr nach dem Break.

Zuerst können folgende Pakete installiert werden:

(und mit installieren meine ich runterladen, kompilieren, installieren)

Opus (ist jedoch nur optional)
faad2
opencore-amr
portaudio (falls benötigt vorher jack-audio-connection-kit, ist jedoch nur eine optionale Abhängigkeit)
chromaprint
libmp4v2
libshout

Ab jetzt müssen Reihenfolgen stärker beachtet werden

ein JDK, eventuell OpenJDK aber sicher auch SUN JDK (getestet mit OpenJDK). Nach dem JDK kann portmidi installiert werden, jedoch sollte der Prozess hier definitiv in einer echten rootshell gestartet werden und nicht nur mit su (also eher su – oder su -l) da sonst javac eventuell nicht in der Umgebungsvariable gefunden wird.

Danach ladspa-sdk und vamp-plugin-sdk um rubberband installieren zu können.

Nun geht es schon stark gegen ende wenn man als nächstes six installiert, danach in beliebiger Reihenfolge pytz, python-dateutil, google-apputils, python-gflags. Dies sind die Voraussetzungen für protobuf.

Damit sind alle Abhängigkeiten gelöst und zuletzt kann Mixxx kompiliert und installiert werden.

Hauptscreen von Mixxx Software

Mixxx DJ Deck